Constantin

STATEMENT
Aus seiner ursprünglichen Arbeit am Theater entwickelte Constantin Leonhard weitergehende Fragestellungen zum Verhältnis von Publikum, Zuschauer und Raum. Ausgelöst durch Diskurse über gesellschaftliche Hierarchien, die sich im Theater wiederspiegeln, fokussierte er Performance und Videokunst als Ausdrucksmittel. In wie weit künstlerische Praxis ein politischer Prozess ist, was sie bewirkt und wogegen sie wirkt, bewegt ihn in seinen aktuellen Arbeiten. Ortsspezifische Merkmale sind wegweisend für seine Arbeiten, die einen breiten Assoziationsraum öffnen sollen, um den Betrachter mit seinen eigenen Ansichten zu konfrontieren.

 

VITA
Constantin Leonhard (Schädle) geboren 1989 in Köln, studiert an der Ruhr-Universität Bochum den Master Szenische Forschung und mediale Künste an der Kunsthochschule für Medien Köln. Er ist als Performer, Regieassistent und Produktionsleiter in der freien Szene tätig. Claudia Bosse engagierte ihn als Regieassistenten für das theatercombinat für dass er auf internationalen Festivals arbeitete (Impulstanz Wien/Wunder der Prärie Mannheim). Eigene Formaten, wie Clapping for Beginners, waren unter anderem am Freien Werkstatt Theater Köln zu sehen. Außerdem war er als Produktionsleitung für das Projekt Germany Year 2071 im Rahmen des Impulse Theater Festivals tätig.